In der Fasten-/Passionszeit soll mit dem Pilotprojekt „Gesundheit teilen“ über iPath, ein telemedizinisches Kommunikationssystem, informiert werden, das am Universitätsspital Basel entwickelt worden ist. Mit diesem System können zB in medizinischen Zentren Europas innert kürzester Zeit kommentierte Diagnosen für entlegene Spitäler in Drittweltländern erstellt werden, bei denen die diagnostische Infrastruktur unzureichend ist. Ausserdem kann durch dieses sehr benutzerfreundliche System in der Dritten Welt selbst der Dialog zwischen den medizinischen Zentren und den entlegenen medizinischen Stationen erleichtet und intensiviert werden. Das iPath-System steht also im Dienste einer besseren und gerechteren Verteilung von medizinischem Wissen. Es steht somit auch im Dienste der Benachteiligten.
Am Sonntag, 19. März 2006, 10 Uhr wird in der Kapelle des Unispitals (Klinikum 2, 2. Stock) ein spezieller Gottesdienst zum Thema „Gesundheit teilen“ stattfinden. An ihm wirkt Prof. Dr. med. Martin Oberholzer vom Institut für Pathologie des Universitätsspitals Basel mit. Er ist der „Vater“ des iPath-Systems und wird von den Erfahrungen berichten, die er auf seinen Reisen rund um die Welt gesammelt hat.
In diesem und weiteren Gottesdiensten wird die Kollekte zur Förderung des iPath-Systems aufgenommen. Ausserdem sollen auch interessierte Gemeinden und Einzelpersonen dafür gewonnen werden, dieses telemedizinische Projekt ideell und finanziell zu unterstützen.
- Details zum Verein iPath Basel
- Im Anhang unten finden Sie den Aushang zum Anlass
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